blocher change management—

Unser Change-Management-Ansatz steuert Organisationen systematisch durch Veränderungsprozesse, die von Bauprojekten angestoßen werden. Unser Ziel ist es, durch Architektur und Innenarchitektur einen optimalen Effekt auf das Leben der Menschen zu erreichen. Deshalb helfen wir Organisationen zu klären, wo sie aktuell im Zusammenhang mit ihrem Bauvorhaben stehen, wohin sie morgen möchten wie sie dorthin kommen. Hierbei moderieren wir die Interessen der Projektbeteiligten, bauen Empathie für die Nutzer auf und ermöglichen diesen, neue Verhaltensweisen in veränderten Gebäudekontexten anzunehmen.

Organisationen müssen sich immer schneller neu erfinden. Bauprojekte haben das Potential, als positive Katalysatoren für Change-Management-Initiativen zu wirken. So bewirken sie kulturellen Wandel, Lebensqualität, Agilität und Marktwachstum. Architektur und Innenarchitektur sind für jeden Menschen mit allen Sinnen erlebbar. Nutzer und Projektteilhaber können so gemeinsam an der positiven Gestaltung des Wandels partizipieren.

Als Ermöglicher und Moderatoren legen wir das gestalterische Potential von Menschen ohne architektonischen Hintergrund frei. Hierfür verbinden wir klassische Change-Management-Tools wie Kotters 8-Phasen-Modell mit agilen Methoden, Design Thinking und User Experience Design. Diese wenden wir unter anderem in den Branchen Workplace, Retail, Hotel, Verwaltungsgebäude, öffentliche Bauten, Wohnungsbau und Stadtplanung an.

Entscheidend ist, dass man dieses Verfahren frühzeitig einleitet. Der Mehraufwand einer Nutzerbeteiligung zu Projektbeginn hat einen deutlichen Mehrwert für das Projektergebnis:

— Erhöhte Akzeptanz und Engagement der Nutzer
— Betroffene erhalten einen transparenten Einblick in die Gesamtzusammenhänge
— Know-how und Kreativität der Nutzer werden eingebracht
— Klare Orientierung am Mehrwert für die Organisation und das Nutzererlebnis
— Kostenoptimierung, Reduktion von nachträglichen Veränderungsschleifen

Um hilfreiche Erkenntnisse für die Nutzerwahrnehmung zu erhalten, führen wir zu Beginn des Gestaltungsprozesses einen User Research durch. Hierfür führen wir teilnehmende Beobachtungen, Workshadowings, Nutzertagebücher, User Journey Mappings, Fokusgruppen sowie Interviews durch. Dies wird ergänzt durch Big Data Analysen wie beispielsweise zu User Flow, Smart Building oder Verkehrsdaten.

Grundlage unseres Change Managements für Bauprojekte ist die Definition von Key Performance Indikatoren (KPIs), wie z.B. Weiterempfehlungsraten, Bearbeitungszeiten, Umsatz, etc. Diese Kriterien ermöglichen es, die Leistung einer Organisation vor und nach einer baulichen Intervention zu messen. So wird der Fokus auf den Mehrwert der Investition gelegt.

Den Change-Prozess halten wir lean, agil und transparent. Durch Design Sprints im Workshop-Format erstellen wir schnell einfache Prototypen für das bauliche Nutzererlebnis. Nach dem Prinzip „scheitere früh um schnell zu lernen“ betrachten wir Prototypen als Hypothesen, welche wir durch Experimente von Nutzern testen und validieren lassen. Solche Prototypen stellen wir z.B. in Form von spielerischen 3D-Modellen, Lego, Pappe, Bauklötzen, User Journey Storyboards, Virtual Reality, Renderings oder als Probeaufbauten dar. Auf diese Weise erhalten wir in kürzester Zeit eine klare Vorstellung vom gebauten Endergebnis und den dadurch veränderten Verhaltensweisen. Dieses „Big Picture“ dient uns als roter Faden für die Kommunikation der Change Story in die Organisation.