Verwaltungs- und Wohngebäude Krefeld

  • Neubau eines Verwaltungs- und Wohngebäudes unter Berücksichtigung historischer Substanz nach gewonnenem Architekturwettbewerb
  • Petersstraße/Neue Linner Straße, Krefeld, Deutschland
  • 6.300 m²
  • Wohnstätte Krefeld AG

Symbiose aus Moderne und Historie

Der Entwurf für das fünfstöckige Verwaltungs- und Wohngebäude sieht einen Neubau an der Stelle der ehemaligen Krefelder Werkkunstschule im Kontext einer denkmalgeschützten Fassade vor. Die Hülle des Betonneubaus fasst das historische Bestandsgebäude ein. Es ensteht ein symbiotisches Miteinander zwischen Alt und Neu, das dennoch beiden Baukörpern ästhetischen Freiraum gewährt. Die markante Lochfassade des Neubaus etwa hat ihr ganz eigenes Erscheinungsbild: Die Wiederholung quadratischer Öffnungen bietet auf der einen Seite ein hohes Maß an Flexibilität für einen modernen Verwaltungsbau und auf der anderen Seite einen ruhigen und klaren Gegenpol zur gegenüberliegenden Bebauung. Ein Staffelgeschoss vollendet den harmonischen Auftritt im Straßenbild. Die dort situierten, lichtdurchfluteten Wohnungen gewinnen durch den Ausblick über die Stadt zusätzlich an Qualität.

Vom Vorplatz aus werden Besucher intuitiv in das Gebäude geführt. Der Haupteingang positioniert sich zentral und direkt am Knotenpunkt zwischen den Hauptwegeverbindungen. Die Wohnungseingänge befinden sich an der Neue Linner Straße und der Petersstraße, wo auch die Zufahrt zur Tiefgarage geplant ist. Horizontale Erschließungswege führen in der Mittelzone L-förmig durch das Gebäude.

Besondere Bedeutung erhält ein Kundencenter im Bereich der Bestandsfassade; dort kommt das Zusammenspiel von Alt und Neu eindrücklich zur Geltung. Nicht nur außen, sondern auch innen, wo die historische Fassade mit ihren Bogenfenstern im Dialog mit der warmen Einrichtung steht.