AOK Projekthaus Ludwigsburg

  • Neugestaltung einer Lagerhalle in einen Office-Prototyp
  • Hermann-Hagenmeyer-Straße 1, 71636 Ludwigsburg
  • 1.473 m²
  • 05.2019
  • AOK Baden-Württemberg

Ein traditionsreicher Ort, um Zukunft zu gestalten

Im Süden der Barockstadt Ludwigsburg, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gelegen, befindet sich das von Industriecharme geprägte GETRAG Areal. Für die AOK Gesundheitskasse schufen die Innenarchitekten von blocher partners in dem bestehenden Areal einen Workspace-Prototyp, der sich an der Projektarbeit orientiert und maximalen Gestaltungsraum sowie höchste räumliche Flexibilität bietet.

Als größte Krankenkasse Baden-Württembergs ist die AOK eine feste Größe im Gesundheitswesen. Getreu ihrem Motto »gesundnah« setzt sie sich für ein zukunftsorientiertes und mitarbeiterfreundliches Arbeitsumfeld ein. Das Ziel: Ein Büro, das einseitige Belastungen am Arbeitsplatz vermeidet und Ausgleich schafft. Durch die Integration natürlicher Elemente soll die Nähe zur Natur in der jeweiligen Arbeitsumgebung gestärkt werden und so zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beitragen.

Das innenarchitektonische Konzept von blocher partners sieht ein Wechselspiel von Kommunikation, Austausch und Privatsphäre vor oder mit anderen Worten: von Arbeiten, Austausch und Vernetzung, Bewegung, Freiraum und Rückzug – der Mensch steht stets im Mittelpunkt. Der Mix ermöglicht die freie Gestaltung des Umfelds, zudem können die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz täglich frei und ganz nach Bedarf wählen. Durch die lichtdurchflutete AOK-Fläche hinter der großzügigen Glasfassade ziehen sich Objekte, Materialien, Farben und Formen, die Analogien zur Natur schaffen – ob grüne Teppiche, Wandverkleidungen aus Holz und Pappröhren oder Hängepflanzen, die neben dem Wohlbefinden auch die Produktivität fördern. In Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur typenraum, einer Schwestergesellschaft von blocher partners, wurde ein Orientierungssystem entwickelt, das den Mitarbeitern eine übergeordnete und intuitive Raumerfahrung ermöglicht.

Flexibilität für projektbezogenes Arbeiten

Das Konzept orientiert sich an der Einteilung in Projektgruppen. Feste Arbeitsplätze werden durch offene, kreative Zonen und Lounges ergänzt. Verschiedene Besprechungsräume mit flexibel gestaltbaren Wandelementen laden zu vertraulichen Gesprächen oder offenen Workshops ein. Sogenannte Moving Spaces mit großflächigen, verstellbaren Whiteboards schaffen Raum für kreative Arbeitsphasen.

Im offen gestalteten Essbereich zwischen den Arbeitsstationen treffen sich die Kollegen zum Austausch; ein Sportbereich als Zone für Gesundheit und Bewegung ermöglicht neue Energie zu tanken. Mit dem Entdeckerwald schufen die Innenarchitekten von blocher partners einen von dichtem Grün umgebenen Rückzugsort.
Um das mobile Arbeiten so unkompliziert wie möglich zu machen, entwarfen die Produktdesigner von blocher partners eine Toolbox, die als individuelles Aufbewahrungssystem die klassische Aktentasche ersetzt. Neben der Eingangshalle bieten Schließfächer Stauraum für die Aufbewahrungssysteme und den Bürobedarf.

Als Testfläche für neue Arbeitswelten soll sich das Projekthaus in einem kontinuierlichen Prozess weiterentwickeln, um daraus ein tragfähiges Konzept für das optimale Arbeitsumfeld von morgen abzuleiten. Dieses soll später auf weitere Projekthäuser übertragen werden. Die hohe Akzeptanz und das positive Feedback zeugen bereits jetzt vom Erfolg des Konzepts.

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