methode

 

Unser Prozess beginnt nicht bei Null. Wir starten bei -01, um uns an zwei Dinge zu erinnern:
a) Nur weil die Aufgabe gestellt ist, wissen wir noch lange nicht, wie wir beginnen sollen. Und die Art und Weise, wie wir einen Prozess beginnen, entscheidet über all das, was folgt.
b) Unsere Erfahrung und unser Wissen sind nicht immer hilfreich. Für ungewöhnliche Möglichkeiten müssen wir beide in Frage stellen und über sie hinauswachsen.

-01

empfangen & offen bleiben: wir blenden unseren gemeinsamen Bias so gut wie möglich aus. »Einfach nur« beobachten, zuhören und Fragen finden: sehen lernen.

synthese

handeln & beobachten: wir erzeugen Chaos, um unsere Möglichkeiten zu erweitern. Somit erzeugen und verbinden wir neue Kontexte: verstehen lernen.

00

beginnen: der Turning Point, abhängig von Zeit und Budget. Wir verbinden unsere erweiterten Möglichkeiten, Verständnis und Offenheit sinnhaft: komponieren.

analyse

entscheiden: wir reduzieren die verbundenen Sinnstrukturen auf ein realisierbares Szenario und aktivieren es mit Bedeutung: Motiv und Zweck festlegen.

01

umsetzen: wir übersetzen Zweck und Motiv in einen Kanon von Funktion, Form, Material und Technologie: realisieren und/oder begleiten.

01+

reflektieren: Nach der Realisierung beobachten wir die mögliche Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis: was können wir lernen?

In den Phasen »-01« und »Synthese« sollen Fragen gefunden werden. Denn die Fragen, die wir stellen, entscheiden über den gesamten, weiteren Prozess und somit über die möglichen Ergebnisse.

In den Phasen »Analyse« und »01« werden Antworten gefunden. Verschiedene Lösungen für die gleichen Problemstellungen: aus digitalen und analogen Perspektiven, off- und online.